ZUKUNFT LANDWIRTSCHAFT
"Als Verein ZUKUNFT LANDWIRTSCHAFT machen wir den Boden bereit."
➡️ Werde MITGLIED und partizipiere als WIR-Betrieb, oder UNTERSTÜTZE unseren Verein. Danke!
Der Obmann Josef Kurzmann
Maximales Tierwohl & Stressfreiheit: Durch mobile Hofschlachtung entfällt der Transport- und Schlachtstress. Das Ergebnis? Ein pH-Wert im Fleisch, den man schmeckt. Keine Adrenalin-Ausschüttung bedeutet maximale Zartheit.
Arbeitsbelastung & Familie: Extensive Systeme (Weidehaltung) reduzieren die tägliche Stallzeit im Vergleich zur intensiven Mast oder Milchproduktion. Das gibt Raum für Lebensqualität und reduziert den Druck auf die nachfolgende Generation.
Ressourcen-Effizienz: Wir nutzen das, was wir haben: Gras und Heu. Durch Photovoltaik und Biogasnutzung senken wir die Betriebskosten gegen Null und werden unabhängig von volatilen Energiemärkten.
CO₂-Footprint: Wir senken die Emissionen von ~24 kg CO2 auf einen neutralen oder sogar negativen Wert pro kg Fleisch. Ähnliches planen wir in der Milchproduktion. Hier wollen wir die Emissionen von ~1,4 kg CO2 ebenfalls auf einen neutralen oder sogar negativen Wert pro kg Milch in Verbindung mit erneuerbarer Energie und CO2-Senken reduzieren. "Das ist die Währung der Zukunft."
Wir müssen nicht mehr produzieren, sondern wertvoller. Ein Familienbetrieb, der 20 Ochsen im Jahr klimaneutral und stressfrei vermarktet, kann profitabler sein als eine intensive Mast, die am Tropf der Weltmarktpreise und Importfuttermittel hängt.
Alles Gundlagen erfolgreicher Direktvermarktung. Hier finden Sie Daten und Fakten aus der AMA-Marktforschung. Wichtigstes Instrument ist die RollAMA, die rollierende Agrarmarkt-Analyse. Für das Haushaltspanel zeichnen 2.800 Haushalte kontinuierlich ihre Haushaltseinkäufe von Frischwaren auf. ➡️Mehr dazu auf diesem Link: AMA-Marketing - Marktinformationen & Marktforschung
Die Eigenenergieerzeugung erfolgt über unsere Photovoltaikanlage mit ca. 30 kWp. Meereshöhe ca. 780 m, sonnige Südhanglage, nebelfrei, Ost-West Ausrichtung. Ein weiterer Ausbau der Energieerzeugung (PV und Kleinwind) ist über Kooperationen und unsere Mitglieder geplant.
➡️Wir sind auf der Suche nach Wasserkraft!
15.01.2026: Die PV Anlage ist wieder schneefrei. Sonnig und Nebelfrei!
23.01.2026: Sonnig und Paneele schneefrei. Verbrauch bei Sonne bevorzugen. Der Tag ist bereits spürbar.
29.01.2026: Schnee auf der PV-Anlage.
05.02.2026: Tauwetter, PV-Anlage wieder frei!
16.02.2026: Schnee auf der PV-Anlage.
23.02.2026: PV-Anlage wieder schneefrei!
01.07.2026: Wir sind auf der Suche nach Wasserkraft!
Wir bemühen uns, Dich aktuell zuhalten. Der Obmann: Josef Kurzmann
Sowohl die pflanzliche als auch die tierische Produktion verzeichneten Zuwächse. Der Wert der pflanzlichen Erzeugung erhöhte sich um 9,0 % auf rund 4,5 Milliarden Euro. Die tierische Erzeugung erreichte mit 5,2 Milliarden Euro ein Plus von 10,7 %, wobei insbesondere höhere Erzeugerpreise zu dieser Entwicklung beitrugen. Bei Milch und Rindern wurden deutliche Wertsteigerungen verzeichnet, während die Schweineproduktion rückläufig war.
Die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft lagen laut Buchführungs-ergebnissen im Bundesmittel bei 47.102 Euro je Betrieb und damit um 18 % über dem Vorjahreswert. Bezogen auf den Arbeitseinsatz konnten 34.813 Euro Einkünfte je betrieblicher Arbeitskraft (bAK) erzielt werden. Auch die Bergbauernbetriebe konnten ihre Einkünfte steigern und erzielten durchschnittlich 43.643 Euro je Betrieb, bzw. 30.479 Euro je bAK. Wesentliche Ursachen dafür waren verbesserte Erlöse aus der Tierhaltung.
Der Strukturwandel setzte sich jedoch weiter fort. Laut Agrarstrukturerhebung 2023 gab es in Österreich 152.660 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, rund 2.300 weniger als drei Jahre zuvor. Auch in der Rinder- und Milchwirtschaft ging die Zahl der Betriebe erneut zurück. In der Milchwirtschaft wurden 2025 insgesamt 3,68 Millionen Tonnen Kuhmilch an Molkereien und andere Aufkäufer geliefert, ein Zuwachs von 2,7 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Milchbetriebe um 4,1 % auf 21.736. Der durchschnittliche Erzeugermilchpreis lag bei 56,07 Cent je Kilogramm und damit um 11,7 % über dem Niveau von 2024. Der Produktionswert von Milch und Milchprodukten erreichte 2,24 Milliarden Euro und machte rund 43 % des tierischen Produktionswertes aus.
Auch die Rinderwirtschaft profitierte im Berichtsjahr von einer günstigen Marktsituation. Während der Rinderbestand mit 1,81 Millionen Tieren weitgehend stabil blieb, führte das rückläufige Angebot auf nationalen und internationalen Märkten zu höheren Preisen. Der Produktionswert der Rinderproduktion stieg dadurch auf rund 1,21 Milliarden Euro.
Die Leistungsprüfung und Zuchtarbeit behielten weiterhin einen hohen Stellenwert. Im Jahr 2025 beteiligten sich knapp 16.900 Milchviehbetriebe mit mehr als 437.000 Kühen an der Milchleistungskontrolle. Die durchschnittliche Milchleistung lag bei 8.188 Kilogramm je Kuh. Die 2.870 Fleischrinderzucht-betriebe hielten 25.980 Kontrollkühe.
Darüber hinaus wurden bei 124 Versteigerungen Produktionswert der heimischen Land- & Forstwirtschaft 2025 österreichweit knapp 22.000 Zuchtrinder vermarktet.
Die Zahlen des Grünen Berichts spiegeln die wirtschaftliche Situation des Jahres 2025 wider. Der anhaltende Strukturwandel sowie steigende Anforderungen und Kosten stellen viele Betriebe weiterhin vor große Herausforderungen.